Einführung - MKG Praxisklinik

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Implantologie: Einführung

Welche Bedingungen sollten für eine direkte Implantation in den vorhandenen ortsständigen Knochen gegeben sein?
Die direkte Implantationsfähigkeit ist in der Regel gegeben, wenn die Entfernung des ursprünglich in der gewünschten Implantatposition vorhandenen Zahnes mindestens 8 bis 10 Wochen zurückliegt.
Das aktuell anzufertigende Röntgenbild sollte im Bereich der gewünschte Implantatposition sowie im Bereich der Nachbarzähne keine Entzündungszeichen aufweisen.
Um auch eine mittelfristige Gefährdung von Implantaten zu vermeiden, sollte auch an implantatfernen Zähnen grundsätzlich eine Sanierung von Entzündungsprozessen vorgenommen werden.
Das im gewünschten Implantatbereich vorhandene Knochenangebot muss sowohl in der Dicke als auch in der Höhe ausreichend sein.

Die wichtigsten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation sind:
  • Ausreichendes Knochenangebot sowohl in der Breite als auch in der Höhe des zahn- bzw. dann implantattragenden Knochenanteils.
  • Ausreichende keratinisierte Ginigiva (festes Zahnfleisch) im Bereich der Implantatdurchtrittstellen
  • Entzündungsfreiheit der in der Mundhöhle befindlichen Zähne und im Bereich des gesamten Zahnhalteapparates (kein Vorliegen einer Zahnfleisch- oder Zahnhalteapparatentzündung).
Zusätzlich spielen statische und dynamische Gesichtspunkte bei der Planung der Implantatzahl und deren Verteilung eine gewichtige Rolle. Der gewünschte Zahnersatz muss auf eine ausreichende Anzahl von Pfeiler ruhen, wobei jeder Einzelne für sich wiederum mit ausreichender Stabilität im Knochen verankert sein muss. Bei schwierigen Situationen werden diese Gesichtspunkte zwischen ihrem Zahnarzt und uns erörtert, so dass ihnen dann ein gemeinschaftlicher Behandlungsvorschlag gemacht werden kann.
Was kann zur Herstellung der Implantationsfähigkeit erforderlich werden:
Grundsätzlich kann vorab die Entfernung von nichterhaltungsfähigen Zähnen, die Sanierung von Entzündungen im Bereich des Zahnfleisches, des Zahnhalteapparates sowie im Bereich von Wurzelspitzen, vor allem aber die Verbesserung des Knochenlagers im Bereich der vorgesehenen Implantatposition erforderlich werden. Auch kann es nach Knochenaufbau oder auch erst nach der Implantation notwendig werden, dass der Zustand des Zahnfleisches im Bereich der Implantatpositionen eine Verbesserung im Sinne der Verpflanzung von keratinisierter Schleimhaut erfordert. Dies kann aber in der Regel im Vorfeld abgeschätzt werden. Jeder Patient hat seine persönliche individuelle Situation, die einer exakten Erfassung bedarf und auf deren Basis wir Ihnen die Möglichkeiten zur Herstellung ihrer Implantationsfähigkeit aufzeigen können.
 
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